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Übermäßiges Selbstvertrauen

Übertriebener Glaube an die eigene Fähigkeit, Märkte vorherzusagen oder Aktien auszuwählen.

behavioral financepsychology

Definition

Übermäßiges Selbstvertrauen ist eine kognitive Verzerrung, bei der Anleger ihr Wissen, ihre Fähigkeit zur Marktvorhersage oder ihre Anlagefähigkeiten überschätzen. Dies manifestiert sich als übermäßiges Handeln, Unterdiversifikation, Ignorieren von Risiken oder Ablehnen gegenteiliger Beweise. Forschung zeigt, dass übermäßig selbstbewusste Anleger häufiger handeln, niedrigere Renditen erzielen und passive Strategien unterperformen.

Beispiel

Nach einigen erfolgreichen Aktienpicks während eines Bullenmarktes glaubt ein Anleger, besondere Fähigkeiten zu haben. Er erhöht die Positionsgrößen, handelt häufiger und gibt Diversifikation auf - nur um erhebliche Verluste zu erleiden, wenn das Glück ausgeht.

FAQ

Was ist Übermäßiges Selbstvertrauen?

Übertriebener Glaube an die eigene Fähigkeit, Märkte vorherzusagen oder Aktien auszuwählen.

Warum ist Übermäßiges Selbstvertrauen wichtig?

Übermäßiges Selbstvertrauen hilft Anlegern, behavioral finance zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.

Verwandte Begriffe

Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar.

Übermäßiges Selbstvertrauen - Definition & Meaning | Financial Glossary