Definition
Verlustaversion ist eine kognitive Verzerrung, bei der der psychologische Schmerz eines Verlustes etwa doppelt so stark ist wie die Freude über einen gleichwertigen Gewinn. Dies führt dazu, dass Anleger Verlustpositionen zu lange halten (in der Hoffnung, den Einstand zu erreichen) und Gewinner zu schnell verkaufen (um Gewinne zu sichern). Das Verständnis dieser Verzerrung hilft Anlegern, rationalere Entscheidungen zu treffen.
Beispiel
Ein Anleger hält eine Aktie, die 30% im Minus ist, in der Hoffnung auf Erholung, während er eine andere Aktie mit 15% Plus schnell verkauft, um 'Gewinne zu sichern'. Dieses Verhalten führt oft zu einem Portfolio voller Verlierer.
FAQ
Was ist Verlustaversion?
Die Tendenz, Verluste zu vermeiden statt gleichwertige Gewinne zu erzielen.
Warum ist Verlustaversion wichtig?
Verlustaversion hilft Anlegern, behavioral finance zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.