Definition
Hedgefonds sind alternative Investmentvehikel für akkreditierte Anleger und institutionelle Investoren. Sie nutzen Strategien wie Long/Short-Equity, Event-Driven, Global Macro, Arbitrage und quantitative Modelle. Im Gegensatz zu Investmentfonds können sie Leverage einsetzen, Leerverkäufe tätigen und in illiquide Anlagen investieren. Die typische Gebührenstruktur ist '2 und 20' - 2% Managementgebühr plus 20% Performancegebühr. Hedgefonds streben absolute Renditen an (positiv in allen Marktphasen), erreichen dies aber nicht immer. Mindestinvestitionen sind oft 500.000 Dollar oder mehr.
Beispiel
Ein Long/Short-Equity-Hedgefonds kauft unterbewertete Technologieaktien (Long) und leerverkauft überbewertete Konkurrenten (Short). Bei einem Markteinbruch fallen beide Positionen, aber die Short-Positionen generieren Gewinne, die Long-Verluste teilweise ausgleichen. Diese Absicherung (Hedging) gab der Anlageklasse ihren Namen.
FAQ
Was ist Hedgefonds?
Ein privater Investmentfonds, der verschiedene Strategien zur Erzielung von Renditen einsetzt.
Warum ist Hedgefonds wichtig?
Hedgefonds hilft Anlegern, investment vehicles zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Verwandte Begriffe
Akkreditierter Anleger
Eine natürliche oder juristische Person, die die SEC-Kriterien für Investitionen in bestimmte nicht registrierte Wertpapiere erfüllt.
Alpha
Die Überrendite einer Anlage im Vergleich zu einem Benchmark-Index.
Leerverkauf (Short Selling)
Verkauf geliehener Aktien mit der Absicht, sie zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen.