Definition
Goodwill entsteht, wenn ein Unternehmen ein anderes für mehr als den Marktwert seiner identifizierbaren Nettovermögenswerte erwirbt. Er repräsentiert immaterielle Werte wie Markenbekanntheit, Kundenbeziehungen, Mitarbeiterexpertise und Synergieerwartungen. Goodwill wird nicht abgeschrieben, sondern jährlich auf Wertminderung geprüft. Wenn Akquisitionen ihre Erwartungen nicht erfüllen, müssen Unternehmen Goodwill-Abschreibungen vornehmen, die das Ergebnis erheblich belasten können. Hohe Goodwill-Positionen relativ zum Eigenkapital können auf aggressive Akquisitionsstrategien oder überbezahlte Übernahmen hinweisen.
Formel
Beispiel
Ein Unternehmen erwirbt einen Wettbewerber für 500 Millionen Dollar, dessen identifizierbare Vermögenswerte (Gebäude, Ausrüstung, Vorräte, Patente) abzüglich Verbindlichkeiten 350 Millionen Dollar wert sind. Die Differenz von 150 Millionen Dollar wird als Goodwill verbucht und repräsentiert den Wert von Marke, Kundenbeziehungen und erwarteten Synergien.
FAQ
Was ist Goodwill (Geschäftswert)?
Ein immaterieller Vermögenswert, der die bei Übernahmen über den Buchwert hinaus gezahlte Prämie darstellt.
Wie berechnet man Goodwill (Geschäftswert)?
Eine gängige Formel für Goodwill (Geschäftswert) ist: Goodwill = Kaufpreis - Faire Nettovermögenswerte
Warum ist Goodwill (Geschäftswert) wichtig?
Goodwill (Geschäftswert) hilft Anlegern, accounting zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.