Definition
Die Standardabweichung im Finanzwesen misst die Volatilität der Renditen eines Vermögenswerts über einen Zeitraum. Eine höhere Standardabweichung zeigt größere Kursschwankungen und damit höheres Risiko an. Bei normalverteilten Renditen fallen etwa 68% der Beobachtungen innerhalb einer Standardabweichung vom Mittelwert und 95% innerhalb von zwei. Anleger nutzen die Standardabweichung zur Risikobewertung und zum Volatilitätsvergleich verschiedener Investments. Sie ist ein wichtiger Input bei der Portfoliooptimierung und im Risikomanagement.
Beispiel
Eine Aktie mit 15% durchschnittlicher Jahresrendite und 20% Standardabweichung könnte vernünftigerweise in einem Jahr zwischen -5% und 35% (ein SD-Bereich) erzielen. Eine andere Aktie mit gleicher Rendite aber 40% SD hat Renditen von -25% bis 55%.
FAQ
Was ist Standardabweichung?
Ein statistisches Maß dafür, wie weit Renditen um den Durchschnitt gestreut sind.
Warum ist Standardabweichung wichtig?
Standardabweichung hilft Anlegern, risk metrics zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.