Definition
Rebalancing ist der Prozess der Neuausrichtung der Vermögensgewichtungen in einem Portfolio, um ein gewünschtes Niveau der Asset-Allokation aufrechtzuerhalten. Da verschiedene Vermögenswerte über die Zeit unterschiedlich performen, driftet das Portfolio von seinen Zielen ab. Rebalancing beinhaltet den Verkauf von Outperformern und den Kauf von Underperformern, um zu Zielgewichten zurückzukehren. Dies erzwingt natürlich die Disziplin, günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen.
Beispiel
Ein 60/40-Portfolio driftet nach einem Bullenmarkt zu 70/30. Rebalancing verkauft Aktien (zu hohen Preisen) und kauft Anleihen (zu relativ niedrigen Preisen), um zu 60/40 zurückzukehren und das Risiko zu reduzieren.
FAQ
Was ist Rebalancing?
Regelmäßige Anpassung der Portfoliogewichte zurück zu Zielallokationen.
Warum ist Rebalancing wichtig?
Rebalancing hilft Anlegern, portfolio management zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.