Definition
Leverage verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste durch den Einsatz geliehenen Kapitals oder Finanzinstrumenten wie Optionen und Futures. Ein Unternehmen mit hohem Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity Ratio) nutzt Fremdkapital-Leverage. Anleger nutzen Margin-Kredite oder gehebelte ETFs. Operativer Leverage entsteht durch hohe Fixkosten. Während Leverage in Aufwärtsphasen Renditen verstärkt, kann er in Abschwüngen zu überproportionalen Verlusten und sogar Totalverlust führen. Margin Calls zwingen gehebelte Anleger oft, zu den ungünstigsten Zeitpunkten zu verkaufen.
Formel
Beispiel
Ein Anleger kauft Aktien für 100.000 Euro, davon 50.000 Euro geliehen (2:1 Leverage). Bei 20% Kursgewinn beträgt der Portfoliowert 120.000 Euro, abzüglich 50.000 Euro Schulden verbleiben 70.000 Euro Eigenkapital - 40% Gewinn statt 20%. Bei 20% Kursverlust bleiben nur 30.000 Euro Eigenkapital - 40% Verlust. Bei 50% Kursverlust ist das Eigenkapital aufgebraucht.
FAQ
Was ist Leverage (Hebelwirkung)?
Nutzung von Fremdkapital oder Derivaten zur Steigerung potenzieller Anlagerenditen.
Wie berechnet man Leverage (Hebelwirkung)?
Eine gängige Formel für Leverage (Hebelwirkung) ist: Leverage-Verhältnis = Gesamtvermögen / Eigenkapital
Warum ist Leverage (Hebelwirkung) wichtig?
Leverage (Hebelwirkung) hilft Anlegern, risk zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.