Definition
Growth-Investing priorisiert Umsatz- und Gewinnwachstum über aktuelle Bewertung oder Dividenden. Investoren akzeptieren höhere Kurs-Gewinn-Verhältnisse in Erwartung zukünftiger Gewinnsteigerungen, die die Premiumbeswertung rechtfertigen. Wachstumsaktien gedeihen typischerweise in Niedrigzinsphasen, da ihre weit in der Zukunft liegenden Cashflows bei niedrigen Diskontsätzen wertvoller sind. In Hochzinsphasen leiden sie oft überproportional. Erfolgreiche Growth-Investoren identifizieren Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, großen adressierbaren Märkten und fähigem Management.
Beispiel
Ein Growth-Investor kauft ein Cloud-Software-Unternehmen zum 50-fachen der Gewinne, obwohl der Marktdurchschnitt bei 20x liegt. Die Rechtfertigung: Das Unternehmen wächst 40% jährlich, während der Markt nur 5% wächst. Wenn sich das Wachstum fortsetzt, wird das hohe KGV durch steigende Gewinne schnell sinken.
FAQ
Was ist Growth-Investing?
Eine Strategie, die sich auf Unternehmen konzentriert, deren Gewinne voraussichtlich schneller als der Durchschnitt wachsen werden.
Warum ist Growth-Investing wichtig?
Growth-Investing hilft Anlegern, investment style zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Verwandte Begriffe
Wachstumsaktien
Aktien von Unternehmen, deren Umsätze und Gewinne voraussichtlich schneller als der Marktdurchschnitt wachsen werden.
Value-Investing
Eine Strategie zum Kauf unterbewerteter Aktien, die unter ihrem inneren Wert handeln.
GARP (Growth at a Reasonable Price)
Eine Anlagestrategie, die Wachstumsaktien sucht, die nicht überbewertet sind.