Definition
Die Treuhandpflicht ist die rechtliche Anforderung für bestimmte Finanzfachleute, im besten Interesse ihrer Kunden zu handeln und die Kundeninteressen über ihre eigenen zu stellen. Registrierte Anlageberater (RIAs) unterliegen dem Treuhänderstandard. Dies steht im Gegensatz zum Angemessenheitsstandard, der nur verlangt, dass Empfehlungen für die Situation eines Kunden 'geeignet' sind.
Beispiel
Ein treuhänderischer Berater muss einen kostengünstigen Indexfonds empfehlen, wenn er am besten für den Kunden ist, auch wenn er mehr Provision mit einem teuren Investmentfonds verdienen würde. Ein nicht-treuhänderischer könnte den teuren Fonds empfehlen, wenn er 'geeignet' ist.
FAQ
Was ist Treuhandpflicht?
Eine rechtliche Verpflichtung, im besten Interesse eines Kunden zu handeln, wenn dessen Vermögen verwaltet wird.
Warum ist Treuhandpflicht wichtig?
Treuhandpflicht hilft Anlegern, regulations zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.