Definition
Verwässerung tritt auf, wenn ein Unternehmen neue Aktien ausgibt und dadurch den Eigentumsanteil bestehender Aktionäre und potenziell den Gewinn pro Aktie reduziert. Verwässerung geschieht durch Sekundäremissionen, wandelbare Wertpapiere, Mitarbeiteraktienoptionen und Akquisitions-Aktienzahlungen. Während Verwässerung den Eigentumsanteil reduziert, ist sie nicht unbedingt schlecht, wenn das aufgenommene Kapital Wert schafft, der die Verwässerung übersteigt. Anleger sollten potenzielle Verwässerung aus ausstehenden Optionen und Wandelanleihen überwachen. Wertsteigernde Transaktionen schaffen Wert; verwässernde reduzieren ihn.
Formel
Beispiel
Ein Unternehmen mit 100 Mio. Aktien gibt 20 Mio. neue Aktien für eine Akquisition aus. Bestehende Aktionäre besitzen jetzt 83% eines größeren Unternehmens. Wenn die Akquisition nicht ausreichend Wert schafft, vernichtet die Verwässerung Aktionärswert.
FAQ
Was ist Verwässerung?
Verringerung des Eigentumsanteils bestehender Aktionäre bei Ausgabe neuer Aktien.
Wie berechnet man Verwässerung?
Eine gängige Formel für Verwässerung ist: Dilution % = New Shares Issued / (Existing Shares + New Shares) x 100 Diluted EPS = Net Income / (Basic Shares + Dilutive Securities)
Warum ist Verwässerung wichtig?
Verwässerung hilft Anlegern, corporate actions zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.