Definition
Der operative Cashflow (OCF) misst die aus normaler Geschäftstätigkeit generierten Zahlungsmittel. Er beginnt mit dem Nettogewinn und berücksichtigt nicht zahlungswirksame Posten (Abschreibungen) und Veränderungen des Betriebskapitals. Starker OCF zeigt, dass das Unternehmen den Betrieb ohne externe Finanzierung finanzieren kann.
Formel
Beispiel
Nettogewinn von 50 Mio.€ plus 20 Mio.€ Abschreibungen minus 10 Mio.€ Betriebskapitalerhöhung ergibt 60 Mio.€ operativen Cashflow. Das Unternehmen generierte 60 Mio.€ Zahlungsmittel aus dem Betrieb.
FAQ
Was ist Operativer Cashflow?
Zahlungsmittel, die aus dem Kerngeschäft generiert werden.
Wie berechnet man Operativer Cashflow?
Eine gängige Formel für Operativer Cashflow ist: OCF = Nettogewinn + Abschreibungen ± Veränderung Betriebskapital
Warum ist Operativer Cashflow wichtig?
Operativer Cashflow hilft Anlegern, cash flow zu bewerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Verwandte Begriffe
Freier Cashflow (FCF)
Verfügbare Barmittel nach Finanzierung von Betrieb und Investitionsausgaben.
Kapitalflussrechnung
Ein Finanzbericht, der Geldbewegungen aus Geschäftstätigkeit, Investitionen und Finanzierung zeigt.
Betriebskapital (Working Capital)
Die Differenz zwischen kurzfristigen Vermögenswerten und kurzfristigen Verbindlichkeiten.